Pflege & Reparatur


Unsere Massivholztüren brauchen keine spezielle Pflege. Von Zeit zu Zeit sollten Sie jedoch folgende Arbeiten durchführen.

An den Kontaktstellen Türstock und Türblatt, ist gelegentlich mit Schmierfett oder einem normalen Schmieröl zu schmieren.

Beim Türschloss gibt es einen eigenen Schmiernippel, wo sie mit dem dünnen Schlauch einer Sprühdose ganz einfach das Innere des Schlosses schmieren können. Bitte entfernen Sie die überschüssigen Schmiermittel und achten Sie darauf, dass nichts auf das Holz tropft. Legen Sie beim Schmieren ein Tuch unter.

Bei der Oberflächenpflege müssen Sie wissen, ob die Oberfläche geölt oder lackiert ist. Wenn sie es nicht wissen, steht das in der Rechnung vermerkt. Grundsätzlich können Sie beide Oberflächen mit einem feuchten (nicht nassen) Baumwolltuch abwischen. Beim Bodenwischen im Türenbereich nicht zu nass wischen, sonst bekommen die Stöcke unten Wasserränder. Bei den lackierten Oberflächen ist damit die Pflege schon erledigt.

Geölte Oberflächen sind etwas aufwendiger. Wenn sich die Oberfläche stumpf angreift oder wenn die Türen an den oft berührten Stellen dunkle Flecken bekommen, sollten Sie nachölen.
Gerne schicken wir Ihnen ein Pflegeöl.
Hier sollte die Türe zuerst mit Schmierseifenwasser gereinigt werden. Wenn die Türe wieder trocken ist, meist nach ein paar Stunden, spätestens nach einem Tag, tragen Sie sparsam mit einem Baumwolltuch das Öl auf der Türe auf. Gerne können sie das auch 2 x machen. Achten Sie aber darauf, dass die Türe nicht speckig wird. WICHTIG:  Legen Sie die öligen Tücher nach dem Gebrauch in Wasser ein und entsorgen Sie sie in einem geschlossenen Glasbehälter. „Gefahr der Selbstentzündung!“.

Eine kleine Beschädigung oder ein Kratzer passieren schnell einmal. Sie ärgern sich anfangs, aber es wird Ihnen nach ein paar Tagen nicht mehr auffallen oder Sie auch nicht mehr besonders stören, vor allem dann nicht, wenn Sie eine tolerante Oberfläche gewählt haben.

Was können sie machen? Zuerst müssen sie wieder wissen, welche Oberfläche aufgebracht wurde: geölt oder lackiert, gebürstet oder geschliffen. Grundsätzlich kann man sagen, dass lackierte Oberflächen etwas härter und pflegeleichter sind, jedoch bei Beschädigungen ein Nachbessern etwas schwieriger ist, da man das Nachspritzen mit einer Sprühdose immer sehen wird. Darum bieten wir die weißen Türen immer mit gebürsteter Oberfläche an oder streichen die Türen mit dem Pinsel. Ein Nachbessern mit dem Pinsel fällt hier kaum auf. Haben sie bei einer naturlackierten Oberfläche eine Beschädigung, die Sie sehr stört, ist es besser, wenn wir uns in der Firma darum kümmern.
Bei der gölten Oberfläche ist das Nachbessern etwas einfacher. Man schleift die Beschädigung etwas großflächiger heraus (bei gebürsteter Oberfläche falten Sie ein Schleifpapier und „kanten es auf“, um die Bürstung nachzuahmen), danach gehen Sie 1 - 2 x mit einem öligen Baumwolltuch über die geschliffene Fläche. Anfangs können leichte Farbunterschiede zum restlichen Holz zu sehen sein (Holz dunkelt nach oder bleicht aus).  Sehr rasch passt sich das aber wieder an. Ist es kein Kratzer (der die Holzmaserung durchgerissen hat)  sondern eine Delle, dann können sie versuchen, mit ein paar Tropfen Wasser die Beschädigung heraus zu bekommen. Sie sollten einige Tage hintereinander auf die Delle Wasser tropfen. Das Holz wird aufquellen und sie sehen fast nichts mehr davon. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, schicken Sie uns ein Bild der Beschädigung und wir beraten Sie, wie Sie weiter vorgehen können.




Nicht nur für die Gesundheit (Hals, Rachen, Bronchien) sondern auch für die Holzprodukte ist es gut, wenn das Umgebungsklima in Ordnung ist.

Beim Wohnklima sind zwei Faktoren ganz wichtig: zum einen die Temperatur, die jeder nach seinem Wohlbefinden regeln soll und zum andern die Luftfeuchtigkeit, die nach Jahreszeit, Heizungsart, Heizgewohnheiten, Pflanzen im Haus und Kochgewohnheiten unterschiedlich ist.

Laut Norm sollte man zwischen 30 % und 60 % Luftfeuchtigkeit im Haus/in der Wohnung haben. Im Sommer, wo der Wassergehalt in der Luft von Natur aus höher ist, sollte das nicht das große Problem sein. Im Winter allerdings, wo die Luft im Freien schon sehr trocken ist und durch die Heizung noch einmal nachgetrocknet wird, kann das ein Problem darstellen. Wenn die Luftfeuchtigkeit unter 30% fällt - das merken Sie, wenn Sie sich dauernd elektrisieren, wenn sie etwas angreifen oder über trockenen Rachen klagen - ist das auch für das Holz nicht gut. Es können Spannungsrisse entstehen, die sich, wenn es wieder feuchter wird, schließen. Diese Risse haben keinen Einfluss auf die Haltbarkeit, sind aber nicht schön. Verwenden sie Hygrometer zum Messen der Luftfeuchte und wirken sie gegebenenfalls ein.

Bei einem Neubau kann man bei der Wahl der Heizung z.B. Wohnraumlüftung mit angehängter Befeuchtung, dagegen steuern. Sie können aber auch Raumbefeuchter aufstellen, beim Kochen den Dunstabzug gelegentlich nicht einschalten, viele Pflanzen aufstellen und nasse Handtücher über die Heizkörper hängen.