Wichtige Tipps

Vom kleinen, gemütlichen Landhäuschen bis hin zur repräsentativen Stadtvilla reicht unsere Kundschaft. Wir arbeiten im Jahr für 120 -150 Kunden. Dabei bekommt man zahlreiche Möglichkeiten geboten, selbst dazuzulernen und dann diese Erfahrungen an die Bauherrn weiterzugeben.

Bodenstoß:
Wir unterscheiden beim  korrekten Bodenstoß gefälzte-, zargenbündige und mauerbündige Türen. Außerdem, ob der Boden in einer Ebene verlegt wird oder ob es Stufen gibt. Darauf abgestimmt, wird der „Kellenstich“ beim Estrich bzw. die „Dehnfuge“ zwischen zwei Räumen unterschiedlich gemacht. Sesselleisten oder Sockelfliesen im Türbereich sind erst nach der Türenmontage anzubringen.  


Genügend Platz für Verkleidungen:
Wenn eine Türe nahe an einem Eck sitzt, achten Sie darauf, dass für die Verkleidung noch genug Platz ist. Wenn sie eine Wand von ca. 10 cm stehen lassen, haben Sie von der Verkleidung bis zur Mauerecke noch 4 cm Luft (bei Profilausführung 2 cm).
Wenn Sie jedoch auch noch einen Lichtschalter oder Stecker unterbringen müssen, brauchen Sie entsprechend mehr Platz.  Detailzeichnungen und Zargenschnitte unter „Media & Downloads“.

Welches Rohbaumaß bei Haberltüren:
Bei gefälzten und zargenbündigen Türen müssen Sie zu Ihrer gewünschten Durchgangslichte 7 - 8 cm in der Breite und 3,5- 4 cm in der Höhe dazu rechnen. Wenn Sie eine Türe mit 80 x 200 cm Durchgangslichte bekommen wollen, müssen Sie mindestens 87 x 203,5 cm Rohbaumaß auslassen. Details unter „Media & Downloads“.


Mauerbündige Türen:
Über mauerbündige (wandbündige) Türen müssen Sie sich schon frühzeitig in der Bauphase Gedanken machen, weil Sie diese bereits in der Planung berücksichtigen müssen. Wenn Sie eine mauerbündige Türe haben wollen, darf die Sockelleiste oder Sockelfliese nicht von der Wand vorstehen. Das bedeutet, dass Sie vor dem Verputzen „Putzschienen“ setzen lassen müssen, wo man die Leisten oder Fliesen sauber einarbeiten kann.
Frühzeitige Entscheidungen über den Anschluss vom Stock zur Wand, Schattenfuge oder keine Fuge oder ev. ohne sichtbaren Stock verbauen, sind unerlässlich. Es ist wichtig, dass vom Maurer oder Trockenbauer sehr exakt gearbeitet wird. Eine mauerbündige Türe verzeiht nur sehr wenige Ungenauigkeiten. Der Bodenstoß muss korrekt gesetzt werden. Lassen Sie auf jeden Fall 12 cm in der Breite und 6 cm in der Höhe mehr aus. Wenn Sie eine Türe mit 80 x 200 cm Durchgangslichte bekommen wollen, müssen Sie mindestens 92 x 206 cm Rohbaumaß auslassen. Details unter „Media & Downloads“.

Rollstuhltauglich:
Barrierefreie Türen sind Türen mit einer nutzbaren Durchgangsbreite (Durchgangslichte) von 80 cm. Empfohlen wird eine Breite von 85 – 90 cm (bedeutet ein Rohbaumaß von 92 -97 cm). Mindestens genauso wichtig wie die Durchgangsbreite ist der Bewegungsradius vor und neben der Türe. Berücksichtigen Sie, dass man mit dem Rollstuhl vernünftig zufahren, den Drücker betätigen kann bzw. nach hinten genügend Platz zum Rückwärtsfahren hat.

Türhöhe:
Die Türhöhe ist einerseits von der Raumgröße sowie der Raumhöhe abhängig  und andererseits von der Türenanordnung. Ein gutes Beispiel ist die Wiener Altbautüre. Die klassische Wiener Altbauwohnung hat hohe und große Räume. Da gehören hohe Türen hinein. Stellt man sich diese Türen jetzt in einer kleinen Wohnung mit 245 cm Raumhöhe vor, bekommt man ein bedrückendes Gefühl. Der Sturz bzw. der Platz zwischen Oberkante/ Türstock und Unterkante/Decke  soll nicht zu klein, aber auch nicht zu groß sein.  

Lichtschalter + Stecker:
Eine häufig gestellte Frage ist: Wie weit soll man mit den Schaltern und Steckern von der Wand weg rutschen? Unsere Verkleidungen  kantig, Fase, Rundung und Stab decken 6 cm über die Wand drüber, die Profilausführung 8 cm. Dazwischen lässt man gerne 5 cm Platz womit sie auf 11 cm (Profil 13 cm) bis zur Schalterkante kommen.      

 

 

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Bodenstoß

Türmasse