
Willkommen im englischen Cottage
Es ist uns immer eine große Freude, mit Kundinnen und Kunden zu arbeiten, die besondere Vorstellungen und Wünsche haben. Gerade bei solchen Projekten dürfen wir viel dazulernen – Erfahrungen, die wir bei anderen Projekten anwenden können und die uns als Betrieb stetig weiterentwickeln.
Dieses Haus im britischen Landhausstil wurde im Umland von Wien neu errichtet. Eine Küche mit einschlagenden Kassettenfronten, ein Kupferspülbecken, ein klassischer Kochherd, breite Eichendielenböden, Natursteinböden, Messingarmaturen, Sprossenfenster, alte Keramikschalter und -steckdosen sowie ein feines Gespür für Primär- und Sekundärmöbel prägen die typische Handschrift dieser Bauweise.
Die Bauherren hatten sehr genaue und detaillierte Vorstellungen davon, was sie sich wünschten. Diese konnten wir gut verstehen und nachvollziehen und dadurch auch gezielt Tipps geben, wie sich das gewünschte Ziel noch besser erreichen lässt.
Im Haus kamen drei Türmodelle zum Einsatz. Als Haupttüre wurde das Modell Weyregg – V gewählt. Besonders wichtig sind hier die V-Fugen: Eine völlig glatte Tür wäre zu ruhig gewesen und hätte nicht die dritte Ebene und Tiefe erzeugt, die dem Landhauscharakter erst seinen Ausdruck verleiht. Zusätzlich lässt sich dieses Modell auch hervorragend bei der kleinen Verbindungstüre in der Dachschräge einsetzen.
Für den Windfang war eine zweiflügelige Tür mit viel Glas und Rundbogen vorgesehen. Hier bot sich das Modell Steinbach perfekt an. Es verfügt über schmale Rahmenfriese und kommt ohne Holzfüllungen aus – ideal, um eine einladende und transparente Tür zu schaffen. Die Wände im Haus wurden mit einem unregelmäßigen Putz versehen und die Ecken abgerundet. Um diese Kanten und die Machart bewusst sichtbar zu machen, wurde bei der Windfangtüre ein Rahmenstock eingesetzt, der mittig in der Wand sitzt und die Kanten frei legt.
Das dritte Türmodell im Haus ist Seewalchen – V: eine schlichte Zweifüllungstüre mit einem einfachen, glasteilenden Kreuzsprossenfeld und Glas im oberen Füllungsbereich. Der untere Bereich besteht aus einer glatten Füllung ohne Absatz (Abplattung) mit V-Fugen, passend zur Küchenseite.
Alle Türen wurden aus riftgeschnittener Tanne mit ausschließlich stehenden Jahresringen gefertigt, gebürstet und lackiert.
Bereits beim ersten Gespräch stellte uns die Familie die Frage: „Macht ihr auch grüne Türen?“ Zugegeben – der Farbwunsch hat uns im ersten Moment etwas überrascht. Wenig später schickte uns der Kunde ein Foto der Adler-Lackdose mit der eigens nach seinen Vorstellungen angemischten Farbe. Spätestens nach dem ersten Lackierdurchgang in unserer Werkstatt war der anfängliche Zweifel jedoch verflogen – der besondere Grünton entfaltete seine ganze Wirkung und wir wussten: Das wird richtig gut.
Im eingebauten Zustand bestätigte sich dieser Eindruck voll und ganz. Ein sehr gelungenes Projekt mit beständigem, klassischem Charakter, der dem Haus eine besondere Gemütlichkeit verleiht und der Familie noch lange Freude bereiten wird.

















