Esche, ein Holz das unterschätzt wird

Esche, ein Holz das unterschätzt wird

Vor einigen Jahren haben wir einen Blogbeitrag über die Tanne, „Das Holz der Zukunft“ geschrieben. Mittlerweile wird sie wegen ihrer Vorteile sehr oft eingesetzt und auch im Forst wieder vermehrt nachgepflanzt. Ganz ähnlich kann das auch in der Zukunft mit der Esche der Fall sein. Die Esche ist ein hartes Holz und ist vergleichbar mit der Eiche. Die Oberfläche lässt sich Bürsten und die Esche selbst lässt sich gut mit anderen Holzarten wie der Eiche, Ulme, Fichte, Tanne oder Lärche, kombinieren. Gerade in Holzhäusern die immer beliebter werden, ist die Esche eine gute Alternative zu der derzeit sehr beliebten Eiche. Der helle – leicht gelbliche Ton der Esche harmonisiert sehr gut mit der Fichte und der Tanne. Möchte man es etwas „wilder“, gibt es die Esche auch mit einem dunklen Kern, der meistens rotbraun ausfällt. Gegen das Vergilben gibt es mittlerweile viele neue Öle und Lacke, mit denen man sich hier abhelfen kann.

Bei diesem Projekt, einem Haus aus den 60er, 70er Jahren, kam die Esche zum Einsatz und trug zur großen Verwandlung bei. Das Haus selbst sollte sich außen nicht verändern, daher haben wir die Haustüre nach dem alten Vorbild nachgebaut.

Im Inneren fand die eigentliche Verwandlung statt und wir haben die Entwürfe der Architektin umgesetzt. Dabei wurden die Räume sehr gut genutzt und auf wenig Platz wurde viel Stauraum geschaffen. Trotzdem wirken die Räume offen und sehr großzügig. Die Garderobe kann zum Beispiel mit wenigen Griffen zu einem Gästezimmer umfunktioniert werden. Wir durften diese Ideen mit unseren gewohnten Verarbeitungsgrundsätzen umsetzen. Obwohl das Holz von der Oberfläche her sehr ruhig ist, haben wir auf eine fortlaufende Maserung bei den Möbelfronten geachtet. Somit wirken die Flächen ruhig und aufgeräumt. An den notwendigen Stellen kamen LED-Bänder zum Beleuchten der Spots zum Einsatz. Die gepolsterten Sitzflächen haben wir von unserem Tapezierer fertigen lassen.

Die Innentüren sollten sich etwas herausnehmen und zurückhalten, darum kamen weiße, matte lackierte Türen zum Einsatz, in mauerbündiger Ausführung. Die Türen im Dachgeschoß haben wir passend zu den Dachschrägen angefertigt.

Ein sehr gelungenes Projekt, welches mit seiner Schlichtheit dem Kunden viele Jahre Freude machen wird.

 

Verantwortlich für die Planung:

Architekt Dipl.-Ing. Ursula Werner-Tutschku
Staatlich befugte und beeidete Ziviltechnikerin
4551 Ried im Traunkreis, Voitsdorf 80

Tel.:  0043 (0)7588/30817

 

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